Die letzten 10 Wochen in Santa Barbara

30.04.2016

Ich kann nicht fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist. Mitlerweile bin ich seit 10 Monaten hier. Vor mir liegen noch 2 Monate in SB und mein Reisemonat. Auch wenn es sich anfühlt als ob es schon ewig her wäre, seit ich in München ins Flugzeug nach New York gestiegen bin, muss ich sagen ist meine Zeit hier einfach verflogen.
Ich freue mich riesig auf Zuhause, auf meine Familie, meine Freunde, auf so viele kleine Dinge und auf deutsches Essen. Ich freue mich so sehr auf deutsches Essen!
Andererseits bin ich unglaublich traurig, Santa Barbara, das mitlerweile mein zweites Zuhause geworden ist, bald verlassen zu müssen. Ich habe hier so viel gesehen, erlebt, gelernt und tolle Menschen kennenlernen dürfen.
Ich würde unglaublich gerne noch länger hier bleiben, aber trotzdem habe ich mich entschieden, nicht zu verlängern. Der einfach Grund dafür ist, dass ich obwohl ich hier bleiben möchte, einfach mit dem Au Pair sein durch bin. Klar, ich hab meine Zeit hier genossen und an den meisten Tagen hat sich arbeiten nicht angefühlt wie arbeiten, aber über die letzten Monate habe ich einfach festgestellt, dass ich mich nicht mehr richtig für meine Arbeit motivieren kann. Es macht mir nach wie vor nichts aus, sondern immer noch Spaß zu arbeiten und ich hab meine Kleine unglaublich gern, aber es ist einfach die Luft raus.
Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll, es ist einfach so ein „ich bin durch mit dem Au Pair sein“ – Gefühl.
Ich will etwas neues machen und deswegen ist es (glaube ich) genau die richtige Entscheidung, im August nach 13 Monaten nach Hause zu gehen und etwas neues anzufangen, studieren zu gehen.
Wo genau es mich da hin verschlägt, ob Nürnberg, Benediktbeuern, Köln oder München, weiß ich noch nicht, aber ich freu mich drauf!

Aber meine Zeit hier ist noch nicht ganz vorbei und ich habe noch einige Sachen geplant bevor es wieder nach Hause geht.
Im Mai geht es nochmal für ein langes Wochenende nach San Francisco, im Juni für 4 Tage nach Alaska und an meinem letzten Wochenende nochmal nach San Diego. Dann ist noch Independence Day am 4. Juli und am 6. starte ich in meinen Reisemonat.
Geplant ist bis zum 9. Juli nach Seattle zu fliegen, dann weiter nach Portland und von dort aus am 12. nach Hawaii. Zuerst nach Oahu und dann nach Maui. Auf Hawaii bekomme ich dann auch Gesellschaft von zu Hause. Zusammen mit Janka, die ihr Au Pair Jahr in Neuseeland zu der Zeit beendet und dann beschlossen hat noch mit mir ein bisschen durch die Staaten zu reisen, bin ich für 12 Tage auf Hawaii und dann geht es am 25. Juli nach Denver und von dort zum Yellowstone National Park. Am 2. August geht dann unser Flug über Reykjavik nach Deutschland, wo wir am 3. August in München ankommen.
Ich habe also doch noch eine ganze Menge geplant in meinen verbleidenden 3 Monaten und freue mich unglaublich auf die Zeit die mir noch bleibt. Muss nur noch alles so hin hauen wie geplant!

Alles in allem kann ich sagen, dass dieses Jahr nicht das Beste Jahr meines Lebens war (man weiß ja nie was noch so kommt und vergleichen mit einem Jahr daheim kann man es einfach nicht), aber ich verdammt froh bin, dass ich es gemacht habe und für ein Jahr alles hinter mir gelassen habe und mich alleine in eine neue Welt gestürtzt habe.
Die Zeit hier war anders und nicht immer so einfach, aber alles Gute was passiert ist, hat mir gezeigt, dass es es wert war!

Advertisements

Las Vegas

08.04. – 11.04.2016

Am 08.04 bin ich dann also nachdem ich vom 19.03. – 27.03. mit meiner Gastfamilie schon in Las Vegas war nochmal dahin aufgebrochen. Dieses Mal aber nicht um dort zu arbeiten, sondern um mich mit Juli, Dana, Hilke und Isabelle zu treffen um Julis 21. Geburtstag zu feiern.

Am Freitag bin ich direkt nach der Arbeit von Aileen abgeholt worden, die mich netterweise zum Bahnhof gebracht hat, wo um 7:50 mein erster Bus nach LA abgefahren ist. 2 1/2 Stunden später bin ich dann in LA in den nächsten Bus gestiegen, der mich nach Las Vegas bringen sollte.
Wie immer, wenn man in den USA Bus fährt, macht man bei einem McDonalds Pause, damit jeder, der hungring ist, sich was zu essen holen kann. Dieses Mal war der Stop allerdings um 3 Uhr nachts. 😀
Um 5 Uhr morgens bin ich dann in Vegas angekommen und hab mich einem netten Amerikanier angeschlossen, der wie ich mit dem Bus zum Flughafen wollte. Nachdem uns aber der erste Bus direkt vor der Nase weg gefahren ist, mussten wir 30 Minuten auf den nächsten warten. So viel Glück wie wir hatten, hat es dann in der halben Stunde angefangen zu regnen und es hat runtergehauen was gegangen ist.
Naja, war ich halt patsch nass, aber hab letztendlich nur $2,50 bezahlt statt $20 für ein Uber. Hat doch aus was!

Am Flughafen angekommen hab ich mich also erstmal umgezogen und dann durchgefragt wo die Autovermietungsstelle ist.
Kurz danach sind dann auch schon die anderen angekommen und wir haben uns aufgemacht um das Auto abzuholen, dass ich im vorraus schon gemietet habe.
Um kurz nach 9 gings dann also weiter zum ersten Highlight des Wochenendes: GRAND CANYON!
Nach 4 Stunden Fahrt und einem Abstecher zum Hoover Dam (der liegt genau auf der Grenze von Nevada zu Arizona) sind wir endlich am Ziel angekommen.
Man kann gar nicht viel dazu sagen, man muss da gewesen sein. Man steht da an der Kante und vor einem ist einfach dieser riesen große, wunderschöne Canyon. Ich muss sagen von all den Dingen, die ich in meinem Leben bisher gesehen habe, war das eines der absolut beeindruckensten!
Wir haben dort dann also an verschiedenen Stellen gehalten, Fotos gemacht, sind ein bisschen rumgeklettert und gelaufen und haben natürlich die Aussicht genossen.

DSC_0001-001.JPG

DSC_0032-001DSC_0055-001DSC_0023-001

Gegen 4 haben wir uns dann auch schon wieder auf den Rückweg nach Vegas gemacht. Zwischendurch haben wir etwas gegessen und ein paar Sachen für die nächsten Tage eingekauft. Unter anderem natürlich ein bisschen Alkohol um auf Julis Geburtstag anzustoßen. An der Kasse wo’s dann zum zahlen war, fragt die Kassiererin doch dann glatt nicht nur nach meinem Ausweis, sondern nach dem von allen. Weil aber außer mir noch keiner 21 war, hat sie uns den Alkohol dann nicht verkauft. Bescheuert, würde einem in Deutschland niemals passieren. Aber ok, die anderen sind dann mit dem anderen Zeug zum Auto und ich wieder rein um nochmal Alkohol zu holen, um dann aber bei einem anderen Kassierer zu tahlen. Dann hat’s auch geklappt.
Draußen hab ich dann erstmal das Auto nicht mehr gefunden, aber dann gings weiter nach Vegas. Um 10 musste nämlich das Auto zurück gegeben werden, aber davor mussten wir noch ins Hotel einchecken. Wir sind dann also zu unserem Hotel, dem Bally’s, das direkt am Strip ist und dann haben Isi und ich das Auto zurück gebracht. Mit ein bisschen Verspätung, aber mussten zum Glück nichts drauf zahlen.
Im Hotel haben wir uns dann alle fertig gemacht und um 12 auf Julis Geburtstag angestoßen. Danach sind wir raus gegangen und eine Weile auf dem Strip rumgelaufen.

IMG-20160410-WA0002-001

Von links: Dana, Juli, ich, Isabelle

Was mir dann abends noch aufgefallen ist, ich Depp hab mein Handy im Mietauto liegen lassen.

Während die anderen Samstag Mittag dann schonmal aufgebrochen sind um sich den Strip anzuschauen bin ich also nochmal los zur Autovermietung. Als ich am Hotel auf ein Taxi gewartet habe, dass mich zum Flughafen bringen sollte, hat mich ein Mann angesprochen, der da immer die Taxis zuteilt. Es hat sich dann rausgestellt, dass außer mir noch 5 andere Personen zum Flughafen wollten und dann hat er gemeint wir sollen uns doch ein Auto teilen. Wir alle nur so: Ok.
Dann hat er gefragt ob er uns eine Limousine rufen soll und wir alle nur so: Ok!!
Somit bin ich dann einfach mal in einer Limousine zum Flughafen gefahren und das ganze sogar umsonst!
Nachdem ich dann mein Handy wieder hatte, hab ich die anderen dann am Strip wieder getroffen. Wir sind dann gemeinsam ein bisschen rumgelaufen und haben uns dann aufgeteilt, weil Dana und Isabelle shoppen gehen wollten, aber Hilke, Juli und ich dazu keine Lust hatten.

DSC_0213-001

DSC_0259-001

DSC_0292-001
Wir 3 sind dann also los und haben uns die Wassershow vor dem Bellagio Hotel angeschaut und sind dann noch ein bisschen im Hotel rumgelaufen.
Es muss dazu gesagt werden, dass jedes Hotel in Vegas sein eigenes Casino hat und sehr häufig innen auch noch Läden und irgendwelche anderen Sachen aufgebaut sind.

DSC_0347-001DSC_0350-001DSC_0355-001

Danach sind wir noch zum Caesars Palace gegangen. Das ist eins der bekanntesten Hotels in Vegas wo zum Beispiel auch der Film „Hangover“ gedreht wurde. Dank Hilke wussten wir immer genau wo, welche Filme gedreht wurden. 😀
Im Caesars Palace haben wir dann auch noch eine Wedding Chapel gefunden, für die Vegas ja auch bekannt ist.

DSC_0329-001

Anschließend haben wir uns alle wieder im Hotel getroffen und ein bisschen ausgeruht. Als es dann gedämmert hat sind wir wieder los zu „Little Venice“ und dann in eine Bar zum Abendessen.

20160410_192010-001.jpg
Als wir da dann unser Essen bekommen haben, sind auf einmal 2 Männer im Anzug zu unserem Tisch gekommen und haben gemeint der Mann vom Nebentisch würde uns gerne Shots ausgeben. Wir nur so „Ok“ und dann kamen die mit einem Tablet voll Tequilashots zurück, die unser Tischnachbar inklusive der zwei Anzugmänner dann mit uns getrunken hat.
Wir haben dann rausgefunden, dass die zwei Männer seine Bodyguards sind und der Kerl durch Öl wohl ordentlich Geld gemacht hat. Er hat uns dann nochmal eine Runde spendiert und wir haben uns ein bisschen unterhalten.
Danach sind wir wieder ins Hotel und dann später im dunkeln nochmal über den Strip gelaufen.

Montag morgen haben wir dann aus dem Hotel ausgecheckt und uns auf den Weg zum Hardrock Hotel gemacht, wo wir uns dann ein bisschen umgeschaut haben. Danach gings dann noch zum Las Vegas Sign und von da aus zu einem bekannten Restaurant namens „Hooters“.

DSC_0449-001.JPG

Da haben wir dann Mittag gegessen und dann musste ich auch schon schnell los um meinen Koffer vom Hotel abzuholen (die haben wir da gelagert) und dann weiter zum Bus.
Weil mein Handy gesponnen hat und ich mir kein Uber rufen konnte, musste ich mir ein Taxi nehmen. Der Taxifahrer hat dann ordentlich auf die Tube gedrückt und einen Stop beim Hotel gemacht und mich dann zur Busstation gefahren. Bin dann sogar noch mehr als rechtzeitig angekommen (nachdem ich mir zwischenzeitlich schon Sorgen gemacht habe, dass ich den Bus verpasse), hab aber mal schlappe $34 fürs Taxi hinlegen dürfen. Naja, gleich die Limousine aus, oder?

Um 3 sollte dann mein Bus eigentlich losfahren, allerdings hatte Greyhound irgend ein Problem und wir sind dann erst um 5 losgefahren. Durfte also 2 Stunden im Bus rumsitzen und warten.
Als wir dann endlich losgekommen sid hab ich dann auch schon angefangen zu bezweifeln, dass ich meinen Anschlussbus um 10 von La nach SB noch erwische.
Bin ich auch richtig gelegen, wir sind nämlich erst so um 12 in LA angekommen. Da bin ich dann erstmal zur Information gegangen, wo mir gesagt worden ist, dass sie mich kostenlos auf den nächsten Bus umbuchen. Und so viel Glück wie ich hatte, ging der nächste um 6 Uhr morgens. Durfte also die nächsten 6 Stunden in der Busstation verbringen. Danke dafür Greyhound!
Hab mich dann auf eine der Bänke gelegt und versucht ein bisschen zu schlafen.
Um 6 gings dann endlich los und dann bin ich um 9:30, nach 18 Stunden (ursprünglich hätten es 10 sein sollen) endlich in mein Bett gefallen. Hatte also einen richtig tollen Abschluss von meinem Wochenende! Nicht.

Aber mal ganz abgesehen von dieser beschissenen Heimfahrt hatte ich ein richtig schönes Wochenende!

 

San Diego

01.04. – 03.04.2016

Am Freitag bin ich nach der Arbeit zusammen mit Giulia, Vanessa und Bianca nach San Diego gefahren. Wir sind nach ca. 4 Stunden Fahrt in unserem Hostel mitten in Downtown angekommen. Nachdem wir eine Weile gebraucht haben um einen Parkplatz zu finden, haben wir uns dann im Hostel auch gleich fertig gemacht und sind dann weg gegangen. Auf der Straße wurden wir dann auch sofort von einem Promoter angesprochen, der uns umsonst in einen Club gebracht hat und uns dort erstmal ein paar Getränke spendiert hat.
Weil uns aber der Club nicht so gut gefallen hat sind wir dann auch ziemlich schnell weiter in den nächsten, der richtig, richtig gut war! Ich hab das so vermisst. Nicht unbedingt das trinken, aber einfach die Möglichkeit mich abends mit Freunden in einer Bar auf ein Bier zu treffen, oder eben auch mal in einen Club zu gehen und mal wieder zu lauter Musik zu tanzen!

Am Samstag sind wir dann relativ früh aufgestanden und waren dann den ganzen Tag unterwegs. Unser erster Stop war „Seaport Village“. Das ist so ein kleiner, schöner Distrikt, direkt am Wasser.

DSC_0024-001.JPG

DSC_0030-001

DSC_0031-001

Danach gings dann weiter zum Mission Beach, wo wir uns erstmal ein paar Stunden an den Strand gelegt haben. Leider war das Wasser immer noch so kalt, dass wir nicht rein konnten.
Zum Sonnenunterang sind wir dann zu einem Ort namens „Sunset Cliffs“ gefahren. Leider hat mich der Akku meiner Kamera zu dem Zeitpunkt schon verlassen. Eine Schande.. 😦
Abends haben wir uns dann wieder fertig gemacht und sind dann wieder weg gegangen. Zuerst in einen Club, der mir persönlich viel zu fancy war. Standardmäßig hatte ich wie immer einfach nur eine Hose und ein Shirt an und war dann schon sehr überrascht, dass ich überhaupt reingekommen bin. 😀

600372_10207315554821204_4810383920729629836_n

Von links nach rechts: Vanessa, Bianca, Giulia, ich

 
Hab mir da genau einen Cocktail gegönnt. Und gegönnt triffts hier. Hab dafür $13 hingelegt. Das Getränke hier nicht ganz so billig sind ist mir bewusst. Man zahlt für einen Shot mindestens $5 und ein Bier gibts meistens ab $6 aufwärts. Aber $13 für ein Getränk? Einmal und nie wieder!
Wir sind dann zum Glück nicht sehr lange dort geblieben sondern dann wieder in den zweiten Club von Tag davor gegangen, der uns allen gut gefallen hat.

Am Sonntag sind wir dann als erstes zum Balboa Park gefahren. Das ist gefühlt wie ein kleines Viertel, mit verschiedenen Gebäuden, Parks und kleinen Plätzen. Aber richtig schön da!

Auf dem Weg dahin musste man über eine Brücke laufen, von der man eine gute Sicht auf Downtown San Diego hatte.

DSC_0059-001.JPGDSC_0078-001

DSC_0081-001DSC_0102-001

Von da aus gings dann weiter nach Coronado. Das ist ein Bezirk mit vielen Hotels, aber wo auch viele reiche Leute wohnen.

DSC_0104-001DSC_0112-001DSC_0120-001

Da haben wir uns dann auch wieder kurz an den Strand gelegt, allerdings nicht für sehr lange weil wir alle Hunger hatten. Wir sind dann also zur Cheesecake Factory gefahren. War ein nicht ganz so billiges Mittagessen, allerdings sind die Portionen dort riesig und gut! Als Nachtisch haben wir uns noch jeder ein Stück Cheesecake bestellt, der sein Geld mehr als wert war!

Zum Abschluss von unserem Wochenende sind wir dann noch nach „Old Town San Diego“ gefahren. Und das war einer der schönsten Orte wo wir am Wochenende waren wie ich finde. Man läuft zuerst in eine kleine Gasse mit Ständen, wo man alles mögliche was man braucht (oder eher nicht) kaufen kann und dann weiter.

DSC_0125-001DSC_0129-001DSC_0133-001DSC_0134-001DSC_0140-001DSC_0156-001DSC_0174-001

Danach haben wir uns dann auch auf den Heimweg gemacht, es lagen ja doch noch 4 Stunden Fahrt vor uns. Wir haben dann noch einen Zwschenstop am LAX gemacht und Flor eingesammelt, die gerade aus Cancun zurück gekommen ist.

Silvester bei Juli in San Francisco

30.12.2015 – 02.01.2016

Am 30.12 hab ich mich morgens auf den Weg nach San Francisco gemacht, um Juli zu sehen, mit ihr Silvester zu feiern und San Francisco zu sehen.
Erstmal musste ich ca. 2 1/2 Stunden mit dem Zug nach San Luis Obispo fahren. Der hatte aber gute 15 Minuten Verspätung und weil ich in San Luis Obispo nur 5 Minuten Umsteigezeit hatte, hab ich erstmal Panik geschoben, dass ich meinen Bus verpasse. Der hat aber Gott sei Dank gewartet und dann bin ich mit dem Bus nochmal knapp 7 Stunden weiter nach Oakland gefahren, wo mich Juli und Dana dann abgeholt haben.
Hab mich riesig gefreut Juli endlich wieder zu sehen, auch wenn’s noch gar nicht so lange her ist, dass sie in Santa Barbara war.
Wir sind dann noch in Oakland zum Lake Merritt gefahren und da ein bisschen spazieren gegangen, was auch echt gut getan hat, weil mir nach fast 10 Stunden Zug- und Busfahrt alles weh getan hat.
Danach sind wir noch zu einem Ort namens „Grizzly Peak“ gefahren, wo man eine gigantische Aussicht auf San Francisco hat.

DSC_0116-002

Da haben wir’s aber nicht lange ausgehalten, weil’s einfach arschkalt war! Wir haben Dana dann noch heim gebracht und sind dann auch nach Hause.

Am nächsten Morgen haben wir uns bei Starbucks erstmal einen Kaffee geholt und dann ganz spontan dazu entschieden uns ein Tattoo stechen zu lassen. Wir haben dann also ein Studio gesucht und keine halbe Stunden später lagen wir dann auch schon unter der Nadel.

Hab schon seit Monaten überlegt mir einen Bären stechen zu lassen, und bin jetzt, nachdem ich ihn habe, mehr als glücklich damit! 🙂

DSC_0016-001

Anschließend haben wir uns noch Creme für’s Tattoo geholt und sind dann auch schon heim, weil Juli arbeiten musste. Klingt vielleicht ein bisschen komisch, dass ich extra für Silvester nach San Francisco fahre und dann zu Hause bleib, aber letztendlich finde ich, ist Silvester auch nicht so viel besonderer als jeder andere Tag. (Außerdem kann ich mit 20 hier echt nicht so viel machen, weil ich ja noch nicht volljährig bin 😀 )

Nachdem die Kinder dann auch bald im Bett waren, haben wir Bierpong gespielt und uns die Zeit vertrieben bis Dana gekommen ist.
Um 12 sind wir dann raus gegangen und Überraschung: wir waren die einzigen auf der Straße und haben nicht mal eine einzige Rakete gesehen. 😀

IMG-20160219-WA0026-001

So um 1 sind dann Julis Gasteltern nach Hause gekommen und wir dann irgendwann ins Bett.
Am Freitag war dann nämlich Sightseeing angesagt.
Wir sind mit der BART (Zug) nach San Francisco gefahren und sind da, nachdem wir Dana gefunden haben erstmal zum Union Square gelaufen. Da stand ein riesen Weihnachtsbaum und es war eine große Schlittschuhbahn aufgebaut.

DSC_0120-001

DSC_0123-001

DSC_0138-001

Von da aus sind wir weiter zu den Painted Ladies. Das sind 7 bunte Häuser nebeneinander, die auch durch die Sendung „Full House“ bekannt sind.

DSC_0168-001DSC_0188-002IMG-20160219-WA0025-001DSC_0226-001DSC_0233-001

Von da aus gings dann mit einem Uber zum Palace of Fine Arts und dann zum Strand von wo aus man die Golden Gate Bridge und Alcatraz gesehen hat.

DSC_0247-001

DSC_0252-001DSC_0257-001

Dann sind wir noch zur Lombard Street (das ist die Straße, die sich in Schlangenlinien einen kleinen Berg runterschlängelt) gelaufen, was ein gutes Stück zu Fuß war.

DSC_0294-001DSC_0296-001DSC_0318-001

Danach sind wir dann noch zum Pier 39 oder Fisherman’s Wharf gelaufen.

DSC_0344-001DSC_0367-001DSC_0379-002

Und von da aus sind wir dann am Wasser entlang zurück zur BART gelaufen und heim gefahren.

DSC_0415-001DSC_0429

Und obwohl wir echt viel unterwegs waren und ziemlich kaputt sind wir trotzdem noch bis nach 4 aufgeblieben. Juli, ich verfluche dich dafür, dass du meinen ohnehin schon gestörten Schlafrythmus noch mehr zerstört hast! 😀

Am Samstag sind wir dann also nicht ganz so früh aufgestanden wie geplant und haben dann erstmal Dana abgeholt und sind dann weiter zur Golden Gate Bridge, dieses Mal auf die Nicht-Stadt-Seite.
Von da aus sind wir dann über die Brücke gelaufen.

Zuerst sind wir aber über ne andere auch ziemlich schicke Brücke gefahren. Auf der Hinfahrt oben, auf der Rückfahrt unten.

DSC_0439-001.JPG

DSC_0575-001DSC_0593-001DSC_0673-001DSC_0727-001

Danach gings dann auch schon wieder heim, weil Juli arbeiten musste. Abends hat mich Juli dann zum Zug gebracht weil’s für mich leider schon wieder Zeit war nach Hause nach Santa Barbara zu fahren.
Ich bin dann also um 8 in Martinez los gefahren und morgens um 6, nach 10 Stunden Fahrt in Santa Barbara angekommen.

Es war einfach so eine schöne Zeit in San Francisco und ich hab mich riesig gefreut Juli wieder zu sehen!
Ich freu mich schon auf’s nächste Mal wenn ich wieder nach San Francisco fahre, war nämlich definitiv nicht das letzte Mal.
Jetzt heißt’s wieder Arbeitsalltag und warten, bis Juli im März dann nach Santa Barbara kommt um mit mir zusammen meinen Geburtstag zu feiern! 🙂

Mein amerikanisches Weihnachten

24./25.12.2015

Ich hab mein Weihnachten dieses Jahr komplett anders erlebt als ich es gewohnt bin.
Wir sind am 20.12 nach einem Klavierkonzert von meinem Gastkind nach LA zu meiner Gastoma (Mutter meiner Gastmama) gefahren.
Die ist umgezogen und musste am 25.12 ihr Haus leer haben.
Also haben wir alle die nächsten Tage fleißig mit angepackt und geholfen alles zu verpacken.
Leider ist natürlich die Weihnachtsstimmung, die ich mir dieses Jahr echt erarbeiten musste, komplett flöten gegangen.

Am 24. haben wir nachmittags dann in ein Hotel eingecheckt. wo wir bis zum 25. geblieben sind. Als ich meiner Gastmama dann erzählt hab, dass das das erste Hotel ist, in dem ich jemals war hat sie mir erstmal nicht geglaubt. 😀
Wir haben dann erstmal unsere Zimmer bezogen und ich hatte ein Zimmer mit einem riesen großen Bett für mich allein (muss ja auch sein, weil vorgeschrieben). Ich hab dann erstmal den halben Nachmittag damit verbracht alles anzuschauen und auszuprobieren. Hab mich gefühlt wie ein kleines Kind. 😀
Nachdem wir uns dann alle ein bisschen ausgeruht haben sind wir abends zu den Eltern von meinem Gastpapa gefahren und hatten da ein traditionelles mexikanisches Christmas dinner. War sehr, sehr lecker!
Es waren insgesamt glaub ich so 20 Leute da und deswegen haben meine Gastgroßeltern gleich mal 250 Tamales gemacht (Mischung aus Bohnen, Tomatensoße, Rindfleisch und Polenta eingewickelt in Maisblätter). Zur Info: Man isst davon circa 2-4 und wenn dann alle gehen nimmt jeder eine Tüte voll mit.
An dem Abend wurden dann auch die ersten Geschenke verteilt und sowas wie Wichteln gemacht.
Wir sind dann so um 12 irgendwann ins Hotel gefahren und ich war dann echt auch froh ins Bett zu kommen.

Am nächsten Morgen hab ich mich dann beim Frühstücksbuffett erstmal komplett vollgefutter. War einfach zu gut!
So um 10 sind dann auch meine Gastoma mit der Schwester meiner Gastmama gekommen und wir haben in meinem Zimmer Geschenke ausgepackt.
Allgemein muss gesagt werden, dass wenn man in Deutschland viele Geschenke unter’m Baum hat, ist das gar nichts verglichen zu hier. Das sind Haufen, die da angeschleppt werden (speziell natürlich für die Kinder), das glaubt man nicht.
Die wurden dann verteilt und aufgemacht bzw. aufgerissen. Weil ich’s von daheim gewöhnt bin die Geschenke langsam und vorsichtig aufzumachen, damit man das Papier nochmal  benutzen kann, hab ichs natürlich so gemacht.
Hab ich aber ziemlich schnell verworfen, nachdem mein Gastpapa gefragt hat ob ich nicht einen Kaffee brauch damit ich beim Auspacken nicht einschlaf. 😀
Nachdem dann alles ausgepackt war und alle sich bedankt haben, haben wir auch schnell aufgeräumt und zusammen gepackt weil wir um 12 Uhr aus den Zimmern mussten.
Wir sind dann noch zu meinem Gastonkel gefahren und haben da noch eine Nacht verbracht und sind dann am nächsten Tag nach Hause gefahren.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich froh bin ein amerikanisches Weihnachten, mit allem was dazu gehört erlebt zu haben. Allerdings finde ich war es bei weitem nicht so schön wie zuhause, einfach auch weil die Weihnachtsstimmung hier einfach nicht mal ansatzweise and die Stimmung daheim rankommt, die ich so liebe.
Es ist nicht wirklich ruhig und obwohl wir die ganze Familie gesehen haben, nicht so familiär wie daheim.
Trotzdem bin ich sehr froh darüber, mal ein traditionelles Weihnachten einer anderen Kultur miterlebt zu haben.

Hier gibts noch ein paar weihnachtliche Impressionen aus Santa Barbara. Die Qualität ist leider eher so lala, weil meistens dunkel und „tolle“ Handyqualität.

Hab einen Adventskalender für meine Kleine gebastelt. War der erste den sie jemals hatte und hat ihr richtig gut gefallen! 🙂

IMG-20151127-WA0063

Unser kleiner, dicker, völlig überladener, aber schöner Weihnachtsbaum!

Snapchat-7318861583282243617

Großer Weihnachtsbaum in der Einkaufspassage. Einmal bei Tag, mit blauem Himmel (und Sonne, und einigermaßen warm, sehr seltsam) und einmal am Abend. Abends haben sie dann mit Maschinen Schnee aus Schaum erzeugt, es hat also sogar „geschneit“. 😀

 

Und dann noch ein Bild von der Weihnachtsparade (ich hab da extra meine Kamera mitgenommen, nur um dann fest zu stellen, dass ich meine Speicherkarte daheim vergessen hab..) und rechts von der Weihnachtsbeleuchtung.

Halloween

31.10.2015

So, dann meld ich mich auch mal wieder mit einem Eintrag, der eigentlich schon lange überfällig ist.

Halloween wird hier in den USA ja immer richtig groß gefeiert. Da laufen am Tag schon Leute verkleidet in der Stadt rum. Auch die Häuser werden wie an Weihnachten komplett mit Deko überladen. Einer hatte in seinem Vorgarten lauter Kreuze mit Namen drauf aufgestellt. Das war dezent seltsam..
Wer mich kennt weiß, dass ich ein Faschingsmuffel bin und Halloween ist eigentlich nichts anderes. Aber gut hab ich mir gedacht, machste den Spaß halt mit. Weil ich aber kein gutes Kostüm gefunden hab (die Frauenkostüme hier sind sehr knapp, sehr sehr kurz. Da kannste froh sein wenn das Kostüm ansatzweise bis zum Knie geht. Ein großteil besteht aus Strapse und Korsett.) und außerdem wollte ich keine 50 Dollar ausgeben hab ich mir dann einfach schwarze und weiße Farbe gekauft, die ich mir dann ins Gesicht gepackt hab.

Abends hat mich dann Steffi abgeholt und wir haben mit Vanessa ein bisschen vorgeglüht. Dann sind wir mit einem Uber nach Isla Vista gefahren, wo wir dann auch die anderen getroffen haben.
Wir sind dann rumgelaufen auf der Suche nach einer Hauspart. Bald haben wir aber feststellen müssen, dass die meisten Studenten auf einem gratis Konzert für Studenten sind. Dementsprechend war einfach fast nichts los.
Wir sind dann noch ein bisschen rumgelaufen und haben unter anderem eine Gruppe von Menschen zugeschaut, die mit Polizisten auf der Straße Frisbee gespielt haben. 😀

Dann haben wir uns aufgeteilt und ein paar sind zu Freunden gegangen und der Rest wollte nach Downtown zum feiern.
Ich bin dann mit den Leuten die nach Downtown sind mitgefahren und die haben mich dann zuhause abgesetzt.
Da hab ich noch ein bisschen mit Janka geskypt und bin dann irgendwann schlafen gegangen.

Mein Halloween war also aus verschiedenen Gründen eher nicht so der Bringer. Fand ich aber nicht wirklich schlimm. 😉

Hier ein Bild von uns allen. Mein „Kostüm“ passt wie ihr seht super zu den anderen. 😉
Von links nach rechts:
Ich, Steffi (Österreich), Vanessa (Schweiz), Franzi (Deutschland), Bianca (Brasilien), Giulia (Italien) und Maria (Kolumbien)

Halloween 2

Tote Hose hier!

10.11.2015

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr mitgekriegt habt, bin ich ein bisschen faul geworden was das Schreiben angeht. Ein bisschen sehr faul..
Ich hab einfach nicht mehr die Zeit und Motivation mich jede Woche hin zu setzen und so genau aufzuschreiben, was so alles passiert ist.

Allerdings will ich den Blog hier auf jedenfall weiter führen, nur halt nicht mehr so regelmäßig und ausführlich wie vorher. Ich werd mich in nächster Zeit mal hinsetzen und überlegen was die letzten 2 Monate so alles passiert ist und dann mal wieder ein bisschen was dazu erzählen. Es ist auf jedenfall ne Menge passiert! Ich war zwischenzeitlich mal wieder in LA, dieses Mal in den Universal Studios, war wieder Surfen (dieses Mal mit Monsterwellen!), war Kayak fahren und hab Delfine und Seerobben gesehen, es war Halloween, etc.
Zusätzlich dazu bin ich mittlerweile seit 4 Monaten hier. Klingt einerseits nicht lang, andererseits schon. Es kommt mir auf jedenfall viel, viel länger vor. Vorallem mit dem Hintergedanken, dass es (nur) noch 9 Monate sind, bis ich wieder nach Hause komme. Ihr seht, ich bin nicht 100% sicher, ob ich schon lang hier bin oder nicht, und ob ich noch lang hier bin, oder nicht. Was ich auf jedenfall sagen kann, ist dass die Zeit unglaublich schnell vergeht. Die Tage sind einfach immer so schnell um und schwupps, dann ist auch schon wieder eine Woche um.

Auf jedenfall werd ich mich jetzt dann mal hinsetzen und wieder mehr schreiben! Damit ihr mal wieder was zum lesen habt. 😉